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Mittlerweile kommt es anscheinend immer öfters vor, dass Blogger auf ihren Websites oder auf Instagram wegen Werbeinhalten abgemahnt werden. Eine Blogger-Freundin erzählte mir, dass sie abgemahnt worden ist, da sie ein Hotel erwähnte, dass ihr gefiel. Sie war aber nicht von dem Hotel gesponsort. Warum sollte ein „privater“ Influencer ohne Not proaktiv auf einen Hersteller verlinken oder Hashtags verwenden, wie sie in der Werbung üblich sind? So die Argumentation.

Bloggen und Posten auf Instagram und co. ist bei mir eine Herzensangelegenheit. Weil ich Lust darauf habe und wenn ich ein Produkt gut finde, wie z.B. ein Hotel oder ein elektonisches Gimmik, mit dem man noch bessere Bilder machen kann, poste ich es und verlinke zum Hersteller oder zu Amazon.

Ich bin kein Rechtsanwalt. Versuche gerade, über’s Internet mich schlau zu machen, wie die aktuelle Rechtsprechung ist. Man findet viel und ich bin immer noch nicht schlauer. Ich denke, ich habe einen Link gefunden, der es gut beschreibt:
Ist ein Blogger von einer Firma beauftragt, handelt es sich um Werbung und muss auch so gekennzeichnet werden. Ist ein Blogger überzeugt von einem Produkt und postet es, handelt es sich um seine persönliche Meinung und ist nicht kennzeichnungspflichtig.

Auszug:

„Rein rechtlich gesehen geht es um die sogenannte geschäftliche Handlung gemäß § 2 Abs. 1 Nr. 1 UWG.

Die Handlungen eines Verbrauchers, d.h. eine Produktbesprechung, die von einem Verbraucher rein privat vorgenommen wird, ist keine geschäftliche Handlung. Wenn keine geschäftliche Handlung vorliegt, greift auch das UWG nicht, eine Abmahnung wäre unberechtigt.

Es fehlt hier an der Förderung eines Unternehmens (nämlich des Unternehmens, dessen Produkt beworben wird).“

https://www.internetrecht-rostock.de/abmahnung-werbung-influencer-soziale-netzwerke-instagram.htm

Interessant dürfte der Prozess von Cathy Humemls werden. Die Ehefrau von Fußballprofi Mats Hummels steht im Mittelpunkt eines Zivilprozesses um das Wettbewerbsrecht, den ihre Anwälte notfalls bis zum Bundesgerichtshof ausfechten wollen. Der Verband Sozialer Wettbewerb (VSW) hatte eine einstweilige Verfügung gegen Hummels erwirkt. Der Vorwurf: Hummels mache auf Instagram verbotene Werbung – sie preise Produkte an, ohne das als Reklame zu kennzeichnen. Sie hatte keine Werbeverträge mit den entsprechenden Firmen. Sie tat es allein, weil sie die Produkte gut findet. Produkte, für die sie beautragt war, kennzeichnete Cathy mit „Werbung“. Dagegen legten Hummels und ihre Anwälte Widerspruch ein.

Cathy Hummels geht gegen Abmahnung wegen Instagram-Werbung vor

Ich für meinen Teil lege hiermit fest:

Alle „Werbe-Posts“ in diesem Blog, auf Instagram, YouTube, Twitter und co. sind meine persönliche, freie Meinung und einzig und allein:

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Sollte ich doch irgendwann mal einen Millionendeal mit einer Fluggesellschaft, Hotelkette oder ähnliches an Land ziehen, werde ich es kennzeichnen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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